Albert Arenas hat sich beim Estoril Round der FIM Supersport-Weltmeisterschaft 2026 vorzeitig den Titel gesichert. Der Spanier vom AS BLU CRU Racing Team Yamaha benötigte im ersten Rennen des Wochenendes lediglich einen Platz unter den Top Vier, um die letzten rechnerischen Zweifel auszuräumen.
Mit Rang vier erreichte Arenas genau dieses Ziel und machte den WM-Gewinn bereits eine Veranstaltung vor Saisonende perfekt. Sein direkter Verfolger Valentin Debise kam nicht über Platz sechs hinaus, wodurch der Yamaha-Pilot uneinholbar wurde.
Für Arenas ist es ein bemerkenswerter Erfolg. Der Moto3-Weltmeister von 2020 gewinnt den Titel bereits in seiner ersten Supersport-Saison. Mit drei Siegen und 16 Podestplätzen in bisher 21 Rennen dominierte er die Meisterschaft vor allem durch seine beeindruckende Konstanz.
Den Sieg in Rennen 1 sicherte sich Tom Booth-Amos auf Triumph vor Teamkollege Oli Bayliss und Jeremy Alcoba auf Kawasaki. Damit standen drei verschiedene Hersteller in den ersten vier Positionen des Klassements, was die hohe Wettbewerbsdichte der Kategorie unterstreicht.
Auch sportlich und technisch schrieb Estoril neue Bestmarken. Roberto Garcia stellte mit einer Rundenzeit von 1:39.444 einen neuen Rennrundenrekord auf und verbesserte seine Vorjahresbestmarke um vier Zehntelsekunden.
Alle Fahrer setzten auf Pirelli-Reifen der Standardpalette mit der SC1-Mischung vorne und dem SCX-Supersoft-Hinterreifen. Die Leistungen bestätigten erneut das grosse Potenzial dieser Kombination auf dem portugiesischen Kurs.
Auch in der WorldSBK fielen die Zeiten. Nicolò Bulega sicherte sich mit dem SCQ-Qualifikationsreifen die Pole Position in neuer Rekordzeit und gewann anschliessend Rennen 1 mit dem SCX-Hinterreifen.
Nach Angaben von Pirelli gewinnen die erzielten Resultate zusätzlich an Bedeutung, da höhere Temperaturen und stärkerer Wind das Gripniveau des Asphalts deutlich reduzierten. Dennoch wurden sowohl in der WorldSSP als auch in der WorldSBK neue Bestzeiten und Rekorde erzielt.
Für Arenas steht jedoch etwas anderes im Vordergrund: Der Spanier ist bereits bei seinem Debüt in der Klasse FIM Supersport-Weltmeister 2026 geworden.




Red. TSP
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