In Le Mans: Guevara siegt und Ortolá fährt Rundenrekord mit Pirelli SCX in der Moto2™, Quiles gewinnt das Moto3™‑Regenrennen –
Die Pirelli‑Hinterreifen SCX ermöglichen trotz feuchter und rutschiger Strecke eine Verbesserung des Rennrundenrekords um fast eine halbe Sekunde.
Guevara gewinnt, Ortolá mit neuem Rekord
Pole‑Setter Izan Guevara (Boscoscuro) holt beim Grand Prix von Frankreich 2026 seinen zweiten Moto2™‑Karrieresieg. Der erste Start wurde als Regenrennen deklariert, der Re‑Start als trocken – dennoch entschieden sich alle Fahrer für Slicks, überwiegend mit SC1 vorne und supersoft SCX hinten. Nur Aron Canet (Boscoscuro) und Daniel Muñoz (Kalex) setzten zusätzlich auf den Soft SC0 hinten.
Hinter Guevara klassierten sich Manuel Gonzalez (Kalex) und Ivan Ortolá (Kalex). Ortolá fuhr zudem den neuen Rennrundenrekord in 1:34.455, fast eine halbe Sekunde schneller als der bisherige Bestwert von Barry Baltus (1:34.941).
Quiles holt den dritten Saisonsieg

Der Spanier Máximo Quiles (KTM) gewinnt ein komplett nasses Moto3™‑Rennen, in dem alle Fahrer auf Pirelli DIABLO™ Rain unterwegs waren. Das Rennen wurde gemäß Reglement auf 13 Runden verkürzt, da zuvor keine weiteren Sessions im Nassen stattgefunden hatten.
Adrián Fernández (Honda) wird Zweiter, Matteo Bertelle (KTM) Dritter.
Wechselhafte Bedingungen über das ganze Wochenende
Bis Samstag herrschten trockene Bedingungen mit milden Temperaturen. Am Sonntag jedoch setzte kurz vor dem Moto3™‑Start Regen ein, wodurch der ohnehin griparme Kurs von Le Mans noch anspruchsvoller wurde.

Eine anspruchsvolle, aber positive Rennsonntag
«Die Wetterbedingungen am Sonntag waren sehr wechselhaft und hatten erheblichen Einfluss sowohl auf den Ablauf der Rennen als auch auf die Reifenwahl. Der erste Start der Moto2™ wurde aufgrund der noch sehr feuchten Strecke als Regenrennen erklärt; dennoch entschieden sich alle Fahrer für Slicks, überwiegend mit der weichen Mischung SC1 vorne und der supersoften SCX hinten. Der anschließende Re‑Start wurde als trocken deklariert, obwohl der Asphalt weiterhin feucht und extrem rutschig war – also nicht ideal für Slicks. In diesem komplexen Kontext, auch angesichts der relativ niedrigen Temperaturen für weiche Mischungen, boten die gewählten Lösungen dennoch hohe Performance, wie der neue Rennrundenrekord zeigt, der um fast eine halbe Sekunde verbessert wurde.
Das Moto3™‑Rennen auf komplett nasser Strecke stellte eine noch größere Herausforderung dar. Da alle Sessions des Wochenendes im Trockenen stattfanden, mussten die Fahrer das Rennen bestreiten, ohne zuvor das Verhalten der DIABLO™ Rain im Nassen testen zu können. Der Kurs von Le Mans, der bereits im Trockenen wenig Grip bietet, verstärkt diese Schwierigkeit im Regen zusätzlich. In diesem Szenario zeigte Quiles große Anpassungsfähigkeit und hervorragendes Gefühl im Nassen und sicherte sich verdient den Sieg. Auch Fernández und Bertelle boten starke Leistungen und bestätigten ihre Wettbewerbsfähigkeit unter schwierigen Bedingungen.» GIORGIO BARBIER DIREKTOR PIRELLI RACING MOTO

Red. TSP
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