MOTO GP SEPANG 2026 – MOTO2 UND MOTO3 AUS SICHT DER REIFEN

Red. TSP

04/10/2026

Izan Guevara (Boscoscuro) Moto2

Izan Guevara (Boscoscuro) wins in Moto2 at Motegi. Credit Pirelli.

Rekordleistungen mit Pirelli prägten die Rennen von Moto2™ und Moto3™ in Motegi. Auf dem neuen Asphalt des japanischen Kurses wurde das Renntempo in beiden Klassen deutlich gesteigert. In der Moto2™ verbesserte sich die gesamte Renndistanz um mehr als 35 Sekunden, während der Rundenrekord um 1,3 Sekunden fiel. In der Moto3™ betrug die Verbesserung über die Renndistanz mehr als 24 Sekunden, der schnellste Rennumlauf war nahezu sechs Zehntelsekunden schneller als der bisherige Bestwert.

Ein weiterer Erfolg für Izan Guevara. Nach seinem Sieg beim Österreich-GP setzte sich der Spanier auf Boscoscuro auch im Moto2™-Rennen des Grossen Preises von Japan 2026 durch. Guevara gewann vor Tony Arbolino und Filip Salač, die beide auf Kalex unterwegs waren. Alle Fahrer verwendeten im Rennen den Soft SC1 vorne sowie den Supersoft SCX hinten. Celestino Vietti stellte in 1:47,479 Minuten einen neuen Rundenrekord im Rennen auf und unterbot die bisherige Bestmarke von Daniel Holgado aus dem Vorjahr um mehr als 1,2 Sekunden.

Almansa behauptet sich gegen Quiles. Der Spanier David Almansa auf KTM gewann das Moto3™-Rennen nach einem Start von der Pole Position. Er führte die Spitzengruppe während des gesamten Rennens an und hielt den Angriffen von Máximo Quiles in der Schlussphase stand. Quiles belegte Rang zwei, Álvaro Carpe komplettierte ein rein von KTM besetztes Podium auf Platz drei.

Bei den Reifen setzten die ersten sieben Fahrer im Ziel auf die Medium-Mischung SC2 am Hinterrad. An der Front entschied sich Sieger Almansa für den Soft SC1, während Quiles und Carpe den Medium SC2 bevorzugten. Die Kombination SC2 vorne und hinten wurde auch von Brian Uriarte genutzt, der als Vierter ins Ziel kam und vorletzten Umlauf in 1:54,710 Minuten einen neuen Rundenrekord im Rennen aufstellte. Damit verbesserte er die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2025 um fast sechs Zehntelsekunden.

Das Renntempo lag in beiden Klassen deutlich über den bisherigen Werten. In der Moto2™ wurde die gesamte Renndistanz um 35,6 Sekunden verbessert, was einem durchschnittlichen Gewinn von mehr als 1,8 Sekunden pro Runde entspricht. Die Moto3™-Distanz wurde in 32:45,544 Minuten absolviert und damit um rund 24 Sekunden schneller als im Vorjahr. Der durchschnittliche Vorteil betrug 1,4 Sekunden pro Runde.

SEHR SCHNELLE RENNEN, NEUE REKORDE UND KONSTANTE REIFENPERFORMANCE

GIORGIO BARBIER DIRETTORE PIRELLI RACING MOTO

„Der Grosse Preis von Japan endet für Pirelli äusserst positiv. Auf dem neuen Asphalt von Motegi, einer der grössten Unbekannten des Wochenendes, bot die gesamte Produktpalette ein hohes und konstantes Leistungsniveau. Dadurch konnten die Fahrer sowohl über eine einzelne Runde als auch über die gesamte Renndistanz ihr volles Potenzial ausschöpfen. Die Zeitmessdaten bestätigen die Wirksamkeit der nach Motegi gebrachten Lösungen: In beiden Klassen wurden neue Rundenrekorde im Rennen aufgestellt, mit Verbesserungen von mehr als 1,2 Sekunden in der Moto2™ und nahezu sechs Zehntelsekunden in der Moto3™. Noch bedeutender ist der Vergleich über die gesamte Renndistanz. Die Moto2™ war mehr als 35 Sekunden schneller als 2025, während die Moto3™ ihre Rennzeit um mehr als 24 Sekunden verbessern konnte. In der Moto2™ kam ein wichtiger Beitrag von der neuen hinteren SCX-Spezifikation 2026. Die Supersoft-Mischung zeigte eine hervorragende Anpassungsfähigkeit an die Eigenschaften des neuen Asphalts und gewährleistete hohe Gripwerte sowie konstante Leistungen über die gesamte Renndistanz. In der Moto3™ erhielten wir eine weitere Bestätigung für die Vielseitigkeit unseres Angebots. Sämtliche möglichen Kombinationen der vorderen und hinteren Soft-SC1- und Medium-SC2-Mischungen wurden im Rennen eingesetzt. Dies zeigt die grosse Auswahl, die den Teams zur Verfügung steht. Hinsichtlich der Ergebnisse erwiesen sich Konfigurationen mit Medium SC2 an beiden Achsen als besonders wirkungsvoll. Dennoch gelang es Almansa, das Rennen mit einem SC1-Vorderreifen zu gewinnen. Schliesslich lieferte Uriarte einen weiteren Beweis für die konstante Leistungsfähigkeit der Reifen, als er den neuen Rundenrekord im Rennen im vorletzten Umlauf aufstellte, zu einem Zeitpunkt also, als die Reifen bereits nahezu die gesamte Renndistanz absolviert hatten.“

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