STEIGENDE TEMPERATUREN MACHEN SOMMERPNEUS ZUR SICHERSTEN WAHL AUF SCHWEIZER STRASSEN –
Mit dem Ende der Osterferien und der Rückkehr vieler Autofahrer aus dem Winterurlaub ist jetzt der ideale Zeitpunkt für den saisonalen Wechsel der Pneus. Winterpneus sind für tiefe Temperaturen ausgelegt: Ihre weichere Gummimischung nutzt sich bei Werten über rund sieben Grad schneller ab und verschlechtert sowohl Bremsweg als auch Fahrpräzision.
Sommerpneus bieten dank härterer Mischung und spezifischem Profil bei wärmeren Bedingungen mehr Grip, kürzere Bremswege und wirken sich zudem positiv auf den Verbrauch aus.
Wer täglich ein leistungsstarkes Fahrzeug fährt oder gerne zügig unterwegs ist, sollte ohne Zögern auf Sommerpneus wechseln. Für Wenigfahrer oder Personen, die überwiegend moderat unterwegs sind, können moderne Ganzjahrespneus eine sinnvolle Alternative darstellen – vorausgesetzt, im Winter sind keine regelmässigen Fahrten in alpine Regionen geplant.
Entscheidend bleibt in jedem Fall die Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter, empfehlenswert sind jedoch vier Millimeter. Optimal ist der Ersatz des kompletten Satzes; mindestens aber sollten auf einer Achse identische Pneus montiert sein. Die Pneus mit dem besseren Profil gehören immer an die Hinterachse – unabhängig davon, ob das Fahrzeug über Front- oder Heckantrieb verfügt.
Bei Fahrzeugen ohne Reifendruckkontrollsystem sollte der Luftdruck regelmässig überprüft werden, idealerweise alle zwei Tankfüllungen. Ein korrekter Druck verbessert die Fahrstabilität, reduziert den Verschleiss und senkt den Verbrauch. (aum)
Red. TSP
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