Sonntag, 31. Mai 2026 – Bulega bleibt unaufhaltsam. Der MotorLand Aragón markiert die Halbzeit der FIM WorldSBK‑Saison 2026 – und erneut ist Nicolò Bulega (Ducati) der dominierende Mann. Der WM‑Leader holt Rennen 1, Superpole‑Race und Rennen 2, seine sechste Triple‑Kombination in Serie und den 22. Sieg in Folge.
Hinter ihm komplettierten Iker Lecuona und Sam Lowes ein reines Ducati‑Podium.
Reifenwahl:
- Vorne: Mehrheit Soft SC1, einige Fahrer – darunter Bulega, Lecuona, Lowes – Medium SC2
- Hinten: gesamte Startaufstellung auf Soft SC0
Superpole‑Race: SC0 als Erfolgsrezept
Im Superpole‑Race wählte Bulega – zusammen mit Chantra – als einziger Fahrer die Soft SC0 am Hinterrad, während der Rest des Feldes auf die Supersoft SCX setzte.
Nach einem verhaltenen Start drehte der Ducati‑Pilot auf und gewann das Rennen, inklusive neuem Rennrundenrekord: 1’47.709, 0.226 Sekunden schneller als der bisherige Bestwert von Razgatlıoğlu.
Vorne nutzten alle Fahrer die Soft SC1, außer Remy Gardner, der auf Medium SC2 setzte.
Supersport: Masia gewinnt Rennen 2
In der WorldSSP setzte sich Jaume Masia (Ducati) gegen Albert Arenas (Yamaha) und Matteo Ferrari (Ducati) durch.
Reifenwahl:
- Vorne: Soft SC1
- Hinten: Soft SC0
In der WorldSSP300 (WorldSPB) gewann Xavi Artigas (Kawasaki) vor Carter Thompson und Harrison Dessoy – alle auf SC1.
In der Yamaha R3 World Cup siegte Xarly Mendez vor Riichi Takahira und Aymon Bocanegra.





Rekorde und starke Performance in Aragón

„Giorgio Barbier betont, dass der Aragón‑Event trotz extrem hoher Temperaturen über 50°C eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt hat. Die Weiterentwicklung der Hinterreifen – insbesondere die Supersoft SCX und die Soft SC0 – hat Bulega ermöglicht, sowohl in der Superpole als auch im Superpole‑Race neue Rekorde zu setzen. Bemerkenswert: Bulega war einer der wenigen Fahrer, die im Superpole‑Race auf die SC0 setzten, dennoch blieb der Zeitunterschied zu den SCX‑Fahrern minimal – ein Zeichen für die hohe Wettbewerbsfähigkeit beider Lösungen. Auch die Vorderreifen überzeugten: SC1 im Superpole‑Race und SC2 in Rennen 1 und 2 zeigten konstante Performance. Pirelli unterstreicht che il lavoro di sviluppo degli ultimi anni ha portato a una gamma stabile, competitiva e utilizzabile anche dai motociclisti nei track day. In der Yamaha R3 World Cup triumphierte Xarly Mendez vor Riichi Takahira und Aymon Bocanegra, ebenfalls auf SC1‑Reifen.“

Red. TSP
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