VON DER ELEKTRONISCH GESTEUERTEN LAMELLENKUPPLUNG BIS ZUM DUAL‑MOTOR‑ANTRIEB DER ELEKTROFLOTTE –

Der Allradantrieb gehört seit Jahren zu den wichtigsten Stärken von Škoda – besonders in alpinen Ländern, wo Schnee und wechselhafte Bedingungen zum Alltag gehören. Im Jahr 2025 erreichte die Marke in der Schweiz 10’874 verkaufte 4×4‑Modelle, ein deutlicher Beleg für die anhaltend hohe Nachfrage nach mehr Traktion, Stabilität und Sicherheit.
Die technische Basis des Škoda‑Allradsystems unterscheidet sich je nach Antrieb. Bei den Modellen mit Verbrennungsmotor sorgt eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung für die Verteilung des Drehmoments zwischen Vorder‑ und Hinterachse – innerhalb von Millisekunden und basierend auf Daten wie Raddrehzahl, Lenkwinkel sowie Längs‑ und Querbeschleunigung. Auf Schnee, nassen Strassen oder unbefestigten Wegen führt das zu einem deutlich stabileren Fahrverhalten. Bei den elektrischen Modellen Elroq und Enyaq übernehmen zwei präzise koordinierte Elektromotoren den Allradantrieb: ein effizienter PMSM an der Hinterachse und ein ASM an der Vorderachse, der nur bei Bedarf zugeschaltet wird – ohne mechanische Verbindung zwischen den Achsen.
Das 4×4‑Portfolio umfasst heute Octavia, Superb, Karoq, Kodiaq, Elroq und Enyaq. Besonders gefragt ist der Kodiaq, der je nach Ausstattung Anhänger bis zu 2,5 Tonnen ziehen kann. Der Superb 4×4 überzeugt durch hohe Fahrstabilität und Komfort, während der Octavia 4×4 in der Schweiz traditionell zu den beliebtesten Varianten zählt.
Weltweit lieferte Škoda im Jahr 2025 über 125’000 Allradfahrzeuge aus – mit starken Ergebnissen in Deutschland, Norwegen, Grossbritannien und der Schweiz. Damit zeigt sich: Auch im Zeitalter der Elektromobilität bleibt der Allradantrieb ein entscheidender Faktor für Sicherheit und Vertrauen auf winterlichen und anspruchsvollen Strecken.
In der Schweiz ist der Superb 4×4 ausschliesslich als Combi erhältlich.