Rüsselsheim. Die ADAC Opel GSE Rally Cup setzt neue Massstäbe im internationalen Rallyesport. Der ADAC Rallye Stemweder Berg markiert den spannenden Saisonmittelpunkt und ist die vierte von sieben Veranstaltungen.
Zum ersten Mal im Deutschen Rallye-Meisterschaftslauf wird der Opel Mokka GSE Rally mit bis zu 207 kW auf allen Wertungsprüfungen eingesetzt.
Dank der Remote-Ladelösung können die Elektrofahrzeuge zwischen zwei Prüfungen ausserhalb des Serviceparks geladen werden. Die dafür benötigten Ladecubes werden auf batterieelektrischen Sattelaufliegern transportiert. Damit agieren sowohl Rallyefahrzeuge als auch Begleitfahrzeuge lokal emissionsfrei und steigern die Nachhaltigkeit.
Ein weiterer Vorteil der innovativen Ladeinfrastruktur: Der Mokka GSE Rally erscheint in der Gesamtwertung des ADAC Rallye Stemweder Berg – nicht mehr nur in der eigenen Kategorie.
Opel-Motorsportchef Joerg Schrott betont die Bedeutung des Projekts. Die Kombination aus 207 kW und 345 Newtonmeter entspreche Rally4-Niveau und zeige, wie stark sich der elektrische Rallyesport in den vergangenen Jahren entwickelt habe.
Sportlich ist die Cup-Saison so international wie nie. 13 Teams aus neun Nationen treten auf Asphalt rund um Lübbecke an. An der Spitze wird um jede Zehntelsekunde gekämpft. Bisher prägen Tom Dufour, Ioan Lloyd und Timo Schulz das Titelduell. In der Gesamtwertung liegt Dufour drei Punkte vor Lloyd. Schulz hat bereits zwei Siege, ist aber nach seinem Ausfall beim Rallye Vosges Grand-Est mit 19 Punkten Rückstand Dritter. Mit 35 Punkten pro Rallye und vier verbleibenden Läufen ist jedoch alles offen.
Mokka GSE Rally und Mokka GSE: Verbindung zwischen Rallye und Serie
Beim Stemweder Berg startet Schulz erstmals mit einem speziell gestalteten Mokka GSE Rally. Opel Deutschland und Opel Motorsport hatten die Community nach Designideen gefragt. Das Ergebnis ist ein moderner, farbiger Look, der die deutsche Herkunft mit dem Blitz betont.
Der Rallyewagen bildet zudem die Brucke zum Serienmodell Opel Mokka GSE, das ebenfalls auf dynamische Elektromobilität ausgelegt ist. Wichtige Komponenten aus dem Rallyefahrzeug fanden ihren Weg in die Produktion und sorgen auch auf der Strasse für intensiven Fahrspass.
Zeitplan und Strecke
Das Programm umfasst 14 Wertungsprüfungen über 141,8 Kilometer. Der Start erfolgt am Freitag, 25. September, um 17:04 CEST. Vier Prüfungen stehen vor dem Parc ferme um 21:18 CEST an. Am Samstag geht es ab 8:04 CEST weiter. Nach einem langen Rallyetag wird das Ziel in Lübbecke kurz nach 20:00 CEST erreicht. Fans können das Geschehen per Live-Timing unter adac.de/motorsport verfolgen.
Gesamtwertung ADAC Opel GSE Rally Cup (nach 3 von 7 Läufen)
- Tom Dufour (F) – 88
- Ioan Lloyd (GB) – 85
- Timo Schulz (D) – 69
- Dante Johansson (S) – 51
- Claire Schoenborn (D) – 47
- Fabian Kamermans (NL) – 35
- Thyrsa Eertmans (B) – 32
- Alex Espanol (E) – 28
- Luka Wloemer (D) – 20
- Lukas Wilhelm (A) – 16





Red. TSP
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