Ein makelloser Sonntag für Pedro Acosta am Red Bull Ring. Nach dem Fehler im Sprint meldet sich der KTM‑Pilot mit einer perfekten Fahrt zurück und holt seinen ersten MotoGP‑Sieg genau dort, wo es für Team und Hersteller am meisten zählt.
Nach 15 Podien ohne Triumph steigt Acosta endlich ganz nach oben – ein idealer Moment vor dem neuen Kapitel, das 2027 beginnt.
Acosta findet den Rhythmus. Von der zweiten Reihe gestartet, überholt der #37 zuerst Ogura und Bezzecchi und lässt kurz darauf Marc Marquez hinter sich, der einen schwierigen Auftakt erlebt. In Runde 4 greift Acosta zunächst Bezzecchi und dann Martin an, um sich auf der Geraden nach Kurve 1 an die Spitze zu setzen. Von dort an kontrolliert er das Rennen mit präzisem Tempo und fehlerfreier Ausführung.
Aprilia bleibt dran. Martin und Bezzecchi halten den Druck konstant hoch und bleiben im Mittelteil des Rennens unter einer Sekunde Abstand. Ogura zeigt starke Sektorzeiten und verpasst das Podium nur knapp, ein klares Zeichen seiner Rückkehr zur Form.
Marquez verliert Boden. Nach einem soliden Start rutscht der #93 durch zwei Fehler in Kurve 1 bis auf P7 zurück, bevor er sich wieder auf P5 vorarbeitet. Ein Ergebnis, das ihn die WM‑Führung kostet: Martin liegt nun 12 Punkte vor ihm.
Souveräner Schluss. Zwei Runden vor dem Ende baut Acosta seinen Vorsprung wieder über eine Sekunde aus und sichert einen Sieg, der lange in der Luft lag. Martin wird Zweiter, Bezzecchi Dritter mit nur 0.192s Abstand, während Binder sein bestes Saisonresultat mit P6 erzielt.
Blick nach Motegi. Acosta reist als Sieger nach Japan, Martin als Führender, Bezzecchi als enger Verfolger. Die WM bleibt offen – und der Flyaway verspricht Hochspannung.




Quelle und Bilder: courtesy of motogp.com
Red. TSP
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