Agius dominiert eine ultraschnelle Moto2. Quiles perfekt in Moto3 –


Moto2™: Agius unschlagbar – Rekorde mit der neuen F0192. Senna Agius (Kalex) war in Jerez der Mann des Wochenendes. Der Australier gewann nicht nur das Rennen, sondern stellte gleich zwei neue Bestmarken auf:
– den absoluten Rundenrekord mit der neuen Hinterreifen‑Supersoft F0192
– den neuen Rennrundenrekord mit der SCX aus der Serienpalette
Vom vierten Startplatz aus setzte sich Agius sofort an die Spitze und siegte vor Manuel Gonzalez und Collin Veijer – ein komplettes Kalex‑Podium. Beim Reifenwahlbild zeigte sich ein klarer Trend: vorne einstimmig SC1, hinten dagegen 12 Fahrer auf SCX (darunter alle Podiumsfahrer) und 16 auf der neuen F0192.
Eine Moto2™ so schnell wie nie
Die Renndistanz wurde in 35’17.948 absolviert – fast 13 Sekunden schneller als 2025 bei ähnlichen Bedingungen.
Der durchschnittliche Fortschritt pro Runde: 6 Zehntel. Bemerkenswert: Die ersten zehn Fahrer waren allesamt schneller als der Sieger des Vorjahres. Ein klares Zeichen, dass beide Hinterreifen – SCX und F0192 – das Niveau der Kategorie sichtbar angehoben haben.

Moto3™: Quiles doppelt nach – zweiter Saisonsieg
In Moto3™ setzte sich der Pole‑Setter Máximo Quiles (KTM) durch und holte seinen zweiten Sieg der Saison.
Er überquerte die Ziellinie mit 2 Sekunden Vorsprung auf Adrián Fernández (Honda), gefolgt von David Muñoz (KTM).
Die Reifenwahl war ausgeglichen:
– vorne 21 von 26 auf Medium SC2
– hinten perfekte Parität: 13 auf Soft SC1 (u. a. Fernández) und 13 auf Medium SC2 (u. a. Quiles und Muñoz)

IN DER MOTO2™ DEUTLICHE VERBESSERUNGEN BEI SCHNELLER RUNDE UND RENNPACE
„Die Bilanz dieses Wochenendes fällt für uns positiv aus, insbesondere in Bezug auf die in der Moto2™ erzielten Ergebnisse. Der neue Hinterreifen in der supersoften Entwicklungsmischung F0192 hat ein gutes Debüt gezeigt: Er ermöglichte Agius am Freitag die neue absolute Rundenbestzeit und wurde zudem von mehr als der Hälfte der Fahrer für das Rennen gewählt, das deutlich schneller war als im Vorjahr – mit einer Verbesserung der Rennpace von durchschnittlich sechs Zehnteln pro Runde. Parallel dazu bestätigte auch die serienmäßige supersofte SCX‑Option, also die zweite den Fahrern zur Verfügung stehende Alternative, ihre Solidität und Vielseitigkeit: Diese Lösung wurde von allen drei Podiumsfahrern eingesetzt, wobei Agius die neue schnellste Rennrunde fuhr und den bisherigen Wert um ganze sieben Zehntel unterbot. Die gesammelten Daten zeigen, dass beide Hinterreifen – Serienlösung und Entwicklungsoption – im Verlauf des Wochenendes ein vergleichbares Wettbewerbsniveau gewährleistet haben. Ein ähnliches Bild ergab sich auch in der Moto3™, wo beide Hinterreifen – Soft SC1 und Medium SC2 – das Podium erreichten und sich die Präferenzen der Fahrer im Rennen gleichmässig verteilten.“
Red. TSP
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