Nicolò Bulega (Ducati) reist mit einer weiteren perfekten Ausbeute aus Frankreich ab: drei Siege in drei Rennen und nun 26 Erfolge in 27 Saisonläufen. Nach seinem Triumph in Lauf 1 am Samstag setzte sich der Italiener auch im Superpole‑Race und in Lauf 2 durch, der eine Runde vor Schluss wegen einer roten Flagge gestoppt wurde. Auf dem Podium folgten ihm seine Ducati‑Teamkollegen Iker Lecuona und Yari Montella – eine weitere komplette Ducati‑Triple.
Wie bereits am Samstag entschieden sich alle Fahrer hinten für die supersofte Pirelli DIABLO™ Superbike SCX, während vorne die weiche SC1 gesetzt war.
SCX erneut auf Rekordniveau
Das Superpole‑Race brachte dieselbe Podiumsbesetzung wie Lauf 2. Die Startaufstellung teilte sich exakt in zwei Gruppen: 10 Fahrer mit SCX, 10 mit der extrasoften SCQ, während vorne durchgehend die SC1 gewählt wurde. Bulega stellte zudem einen neuen Rennrundenrekord auf: 1:34.750, 0.280 Sekunden schneller als sein frischer Rekord aus Lauf 1 und 0.750 Sekunden unter der Bestmarke von Toprak Razgatlioglu aus 2025. Auch der absolute Streckenrekord aus dem Vorjahr wurde um 0.180 Sekunden unterboten, während die Gesamtzeit des Rennens um 6.489 Sekunden schneller war.
WorldSSP und weitere Kategorien
In einem auf fünf Runden verkürzten WorldSSP‑Lauf 2 siegte Roberto Garcia (Yamaha), nachdem Tabellenführer Can Öncü drei Kurven vor Schluss einen Fehler machte. Dahinter Albert Arenas (Yamaha), der mit 1:39.743 einen neuen Rennrundenrekord setzte, und Valentin Debise (ZXMOTO). In der World Sportbike gewann Xavi Artigas (Kawasaki) Lauf 2, während Richi Takahira in der Yamaha R3 World Cup sein perfektes Wochenende mit einem weiteren Sieg krönte.




Die supersofte SCX bleibt vielseitig und hochkompetitiv

«Der French Round der FIM Superbike‑Weltmeisterschaft geht mit sehr guten Ergebnissen fuer die Reifen in allen Kategorien zu Ende – sowohl hinsichtlich der absoluten Rundenzeiten als auch der Konstanz über die gesamte Distanz. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, als die weicheren Lösungen noch Entwicklungsprodukte waren, zeigt die heutige Beförderung zu Serienreifen eine deutliche Leistungssteigerung. Sowohl der supersofte Hinterreifen SCX als auch der extrasofte SCQ haben den Fahrern ermöglicht, in einem deutlich höheren Rhythmus zu fahren, mit einer durchschnittlichen Verbesserung von rund einer Sekunde pro Runde in Lauf 2 bis zur roten Flagge. Auch auf eine einzelne schnelle Runde zeigt die Zeit von Bulega im Superpole‑Race mit der SCX – unter dem absoluten Rekord, den Razgatlioglu im vergangenen Jahr mit der damaligen SCQ‑Entwicklungsspezifikation erzielt hatte – die grosse gemeinsame Entwicklungsarbeit zwischen den Ingenieuren von Pirelli und denen der Hersteller. Die Wettbewerbsfähigkeit der SCX unter sehr unterschiedlichen Temperaturbedingungen ist inzwischen gut bekannt: Dass sich das Feld im Superpole‑Race heute gleichmässig zwischen SCQ und SCX aufgeteilt hat, bestätigt, dass das von Pirelli bereitgestellte Produkt den Fahrern alternative, aber gleichermassen leistungsfähige Optionen ermöglicht.»

Red. TSP
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